Jacuzzi im Frost
38 °C an 365 Tagen. Der Kontrast zwischen kalter Luft und warmem Wasser ist der Grund für die Reise.
Raureif über den Wiesen, warmes Wasser unter freiem Himmel und ein Sternenhimmel, wie man ihn aus der Stadt nicht kennt. Der Winter ist hier keine Nebensache.

Es ist der Weg vom Haus zum Jacuzzi: barfuß über den gefrorenen Rasen, drei Grad Luft, achtunddreißig Grad Wasser, darüber ein Himmel, an dem man die Milchstraße sieht. Wer das einmal gemacht hat, kommt im Winter wieder.
Drinnen brennt der Ofen, im Wintergarten ist es hell, und die Insel vor der Tür liegt so leer da, dass man auf einem Strandspaziergang niemandem begegnet. Zwischen Neujahr und Ostern ist Rügen ein anderes Land.
38 °C an 365 Tagen. Der Kontrast zwischen kalter Luft und warmem Wasser ist der Grund für die Reise.
Ein Kaminofen in jedem Haus, Brennholz inklusive. Kein Suchen, kein Nachkaufen.
Zwei beheizte Wintergärten in Galerie und Atelier — Frühstücksplatz auch im Januar.
Am Ortsrand, ohne Straßenbeleuchtung. In klaren Nächten sieht man die Milchstraße.
Es sind vielleicht fünfzehn Schritte über den gefrorenen Rasen. Draußen drei Grad, im Wasser achtunddreißig. Die meisten gehen barfuß, weil Schuhe den Moment kaputt machen, und die ersten Sekunden sind jedes Mal dieselbe kleine Erschütterung.
Dann sitzt man da, der Dampf steht über der Wanne, über dem Garten ist es vollkommen still, und irgendwann merkt man, dass man seit zehn Minuten nur nach oben geschaut hat. Das ist kein Wellnessprogramm. Das ist der Grund, warum Gäste im Winter wiederkommen.
Im Dezember geht die Sonne kurz nach sechzehn Uhr unter. Was im Sommer eine Einschränkung wäre, ist hier der eigentliche Punkt: Der Tag endet früh, und das Haus wird zum Ziel statt zur Schlafgelegenheit.
Der Kaminofen braucht etwa zwanzig Minuten, bis der Raum warm ist. In der Zwischenzeit kocht jemand, jemand deckt, jemand sucht die Spiele. Es gibt zwei beheizte Wintergärten für die letzten hellen Stunden und genug Zimmer, dass niemand dem anderen im Weg steht.
Zwischen November und März begegnet man auf einem Strandspaziergang oft niemandem. Keine Strandkörbe, keine Warteschlangen, keine Parkplatzsuche — dafür Wind, Weite und eine Ostsee, die in Grau deutlich mehr Töne hat als in Blau.
Was geöffnet ist, ist überschaubar, reicht aber: Stralsund mit Altstadt und Ozeaneum liegt zwanzig Minuten entfernt, der Nationalpark Jasmund ist ganzjährig zugänglich, und in den Dörfern gibt es Bäcker, Hofläden und Fischräuchereien.
Das Grundstück liegt am Ortsrand, ohne Straßenbeleuchtung und ohne Nachbargebäude in Sichtweite. In klaren Winternächten ist der Himmel hier so dunkel, dass Gäste aus Berlin oder Hamburg zum ersten Mal seit Jahren die Milchstraße sehen.
Am besten funktioniert das zwischen Dezember und Februar, wenn die Luft kalt und trocken ist. Eine Decke, eine Thermoskanne und zwanzig Minuten, bis sich die Augen umgestellt haben — mehr braucht es nicht.
Die häufigste Frage vor einer Winterbuchung — hier die vollständige Antwort, ohne Kleingedrucktes.
| Angebot | Status | Hinweis |
|---|---|---|
| Gartensauna | geöffnet | Finnisch, bis 12 Personen, auf Anfrage vorgeheizt |
| Jacuzzi | geöffnet | 38 °C, ganzjährig in Betrieb |
| Kaminofen | in jedem Haus | Brennholz ist im Preis enthalten |
| Beheizte Wintergärten | geöffnet | In Galerie und Atelier |
| Naturteich | zugänglich | Im Winter zum Anschauen, nicht zum Baden |
| Tenne mit Tischtennis und Kicker | geöffnet | Unbeheizt — Jacke anbehalten |
| Leihfahrräder | verfügbar | Wetterabhängig, bitte kurz Bescheid sagen |
| Beheizter Pool | geschlossen | In Betrieb etwa von Mai bis September |
Heizung, Strom, Warmwasser, Bettwäsche, Handtücher und Endreinigung sind im Preis enthalten. Im Winter kommt nichts obendrauf.
Alle genannten Ziele sind ganzjährig zugänglich. Fahrzeiten ab Poseritz.
Welterbe-Altstadt, Ozeaneum und Hafen — der beste Plan für einen Sturm- oder Regentag.
Der Nationalpark Jasmund ist auch im Winter offen. Ohne Sommerandrang wirkt die Küste doppelt so groß.
Flaches Wasser, Schilfgürtel, Wintervögel. Der kürzeste Weg zu großer Weite.
Binz, Sellin, Baabe und Göhren — im Winter leer, dafür Bäderarchitektur und Seebrücke ganz für sich.
Die weiße Stadt mit Circus und Schlosspark, außerhalb der Saison besonders still.
Vieles hat auch außerhalb der Saison geöffnet. Fragt uns, was gerade läuft.
Das meiste ist da. Diese sechs Dinge lohnen sich trotzdem im Gepäck.
Klingt im Januar seltsam, ist aber das Wichtigste: Jacuzzi und Gartensauna sind ganzjährig in Betrieb.
An der Küste ist nicht die Kälte das Thema, sondern der Wind. Eine echte Windjacke schlägt jeden dicken Mantel.
Die Wege im Park und an der Boddenküste sind im Winter weich. Gummistiefel sind keine schlechte Idee.
Es gibt keine Straßenbeleuchtung. Für den Weg zur Sauna und für Spaziergänge nach vier Uhr sehr praktisch.
Die Abende sind lang. Das ist der Punkt der Reise, nicht ihr Nachteil.
Für Ausflüge unverzichtbar. Die Straßen werden geräumt, die Parkplätze liegen direkt am Haus.
Ja. Alle Häuser sind vollwertig beheizt, zusätzlich hat jedes einen Kaminofen. Die Heizkosten sind im Mietpreis enthalten.
Ja, ganzjährig auf 38 °C. Gerade bei Frost ist er der schönste Ort auf dem Grundstück.
Ein Grundvorrat steht bereit, Nachschub gibt es jederzeit ohne Aufpreis.
Genau wie sonst: A20 und B96 über die Rügenbrücke. Die Straßen werden geräumt, das Grundstück hat befestigte Wege und Parkplätze direkt am Haus.
Sauna, Jacuzzi, Kamin, Wintergarten, Tischtennis und Kicker in der Tenne. Und Stralsund mit Ozeaneum liegt zwanzig Minuten entfernt.
Nicht zuverlässig. Das Seeklima sorgt für milde, oft nasse Winter; richtige Schneelagen gibt es einige Tage bis wenige Wochen im Jahr. Frost und Raureif sind deutlich häufiger als geschlossene Schneedecken.
Die Tageswerte liegen meist knapp über null bis um fünf Grad, nachts oft leicht darunter. Entscheidend ist weniger die Temperatur als der Wind — mit winddichter Kleidung sind auch lange Spaziergänge angenehm.
Auf dem Grundstück alles außer dem Pool. Auf der Insel deutlich weniger als im Sommer, aber Stralsund, der Nationalpark Jasmund, Putbus und ein Großteil der Hofläden und Räuchereien sind ganzjährig da.
Bis 60 Tage vor Anreise ist die Stornierung kostenfrei. Wer früh plant, geht also kein Risiko ein — das ist gerade bei Winterterminen der größte Vorteil.
Prüft eure Wunschtermine direkt im Kalender oder schreibt uns — wir antworten innerhalb von 24 Stunden.